Drucksache 17/7328 — Kleine Anfrage 2946 Dr. Christian Blex (AfD)
Titel: „Omegawetterlage über Deutschland – Bedeutet der Hochsommer das Ende der Windenergie?” Datum: 05.09.2019 Einreicher: Dr. Christian Blex, MdL AfD NRW Antwort der LReg: → Drucksache 17-7627 - LReg Antwort Omegawetterlage
Kontext
Blex greift ein meteorologisches Phänomen auf: die Omegawetterlage — ein ortsfestes, hochreichendes Hochdruckgebiet, das atlantische Tiefs um Mitteleuropa herumführt und zu stabiler, wind- und niederschlagsarmer Witterung führt. Sommer 2019 (Hitzesommer) als Anlass.
Anfragefragen
- Wie viele WEA wurden in NRW in den letzten fünf Jahren installiert? (Monatsangaben)
- Wie groß war die Bruttoleistung der WEA in den letzten fünf Jahren? (Monatsangaben)
- Mit welchem WEA-Ausbau rechnet die LReg in den nächsten Jahren?
- Inwiefern hält die LReg den WEA-Ausbau für sinnvoll, wenn Omegawetterlagen im Hochsommer zunehmen?
Einordnung
Klassische Blex-Strategie: Scheinbar sachliche Frage mit eingebetteter klimaskeptischer These (Omegawetterlagen als strukturelles Problem für Windenergie). Wissenschaftlich nicht haltbar — Windertragsschwankungen durch normale Klimavariabilität weit größer als durch Omegaeffekt.
Antwort der LReg (→ 17/7627):
- 2014–2018: 684 neue WEA in NRW installiert
- Ziel bis 2030: Nahezu Verdopplung der Kapazität (5,4 GW → 10,5 GW), v.a. durch Repowering
- Omegawetterlagen kein strukturelles Problem — bei Omega liefert PV komplementär
Verknüpfungen
- → Christian Blex — Einreicher
- → Drucksache 17-7627 - LReg Antwort Omegawetterlage — Antwort