Drucksache 17/1235 — Kleine Anfrage 533 Dr. Christian Blex (AfD)
Titel: „Scheitert das Entfesselungspaket für erneuerbare Energien am Machbaren?” Datum: 13.11.2017 (Original 07.11.2017) Einreicher: Dr. Christian Blex, MdL AfD NRW
Kontext
Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) hatte am 25.10.2017 ein „Entfesselungspaket für erneuerbare Energien” angekündigt — vereinfachtes Ausschreibungsverfahren, Abbau investitionshemmender Regelungen.
Ausgangslage laut Blex:
- Ca. 3.500 Windkraftanlagen in NRW → 5.000 MW → 6 % des NRW-Stromverbrauchs
- Weitere 400 Anlagen bereits genehmigt → zusätzliche 1.200 MW
- LReg hatte sich gerühmt, mit restriktiver Flächen- und Abstandsregelung die Akzeptanz zu fördern
Anfragefragen
- Wie viele WKA könnten unter Berücksichtigung aller restriktiven Regelungen + natürlicher Gegebenheiten in NRW maximal gebaut werden?
- Wie viele WKA müssten gebaut werden, um den gesamten Stromverbrauch NRWs nur durch Windenergie zu decken?
- Wie groß wäre die Fläche der nötigen Infrastruktur (Höchstspannungsleitungen, Umspannwerke, Konverter)?
- Wäre der Infrastrukturausbau ohne Abschwächung restriktiver Regelungen (Abstandsregelung) möglich?
Einordnung
Blex stellt die KA als klassische Umsetzbarkeits-Anfrage: Wie viele Anlagen braucht man wirklich? Implizite These: sehr viele, daher unrealistisch. Früheste parlamentarische Tätigkeit Blex zu Windkraft im Landtag NRW (17. WP, ersten Wochen nach Einzug Nov. 2017).
Antwort der LReg: nicht in diesem Dokument enthalten (eigene Drucksache nicht im Ordner).
Verknüpfungen
- → Christian Blex — Einreicher, erste KA zur Windkraft
- → Andreas Pinkwart — Adressat (Wirtschaftsminister)